Die Kraft des Denkens
Im Grunde trägt jeder Mensch einen Schatz in sich: Eine Quelle von Ideen, die, wenn er sie verwirklicht, förderlich in der Welt wirken. Der Weg zu den Ideen sind die Denkkräfte. Sie bahnen den steinigen Weg und beseitigen die Hemmungen und Illusionen. Sachzwänge und „keine Zeit haben“, Konsumzwang und Pflichterfüllung sowie Angst und Gleichgültigkeit machen es in der heutigen Zeit fast unmöglich diesen Weg zu finden. Um den Schatz zu heben, braucht der Mensch durch innere Entwicklung Willenskräfte, ausgeglichene Gefühle und konstruktive, schöpferische Gedanken.
Je mehr der Mensch die Wirklichkeit der Mineral-, Pflanzen-, Tierwelt und die Begegnung mit anderen Menschen wahrnimmt, bereichert er sein Innenleben.
Doch viele Einflüsse verzerren die Wirklichkeit bzw. täuschen Wirklichkeit vor oder lenken von ihr ab. Durch die vorurteilslose innere Betrachtung lernt der Mensch zu unterscheiden zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem, zwischen Wahrheit und Irrtum, schön und hässlich und gut und böse.
Das heißt, der Mensch lernt mit seinem Denken zu betrachten – denkend anzuschauen – und kommt dadurch zu einer Erkenntnis. Genau diese Denkkräfte ermöglichen dann das Anschauen der eigenen Fähigkeiten und Talente im Zusammenhang der Bedürfnisse von Mitmenschen, die gestalterisch und wirtschaftlich aus dem Ideenschatz, verwirklicht werden können.
